SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Langenhorn, Fuhlsbüttel, Alsterdorf, Ohlsdorf und Groß Borstel

Langenhorn

Langenhorn liegt im Norden Hamburgs und wird westlich durch den Flusslauf der Tarpenbek begrenzt, einem Nebenfluss der Alster, der auch die Grenze zu Norderstedt in Schleswig-Holstein markiert. Im Osten liegt ein Teil des Raakmoores innerhalb der Grenzen des Stadtteils.
Langenhorn wurde als Landgemeinde nördlich der Hamburger Stadtmauern und südlich von Holstein gegründet. Die Existenz der Gemeinde ist seit mindestens dem Jahr 1332 belegt. Der Name leitet sich von der ehemaligen Landschaft ab, der Lange Horn war ein großer Eichen- und Buchenwald auf einem Geestrücken.
Am 1. Januar 1913 wurde Langenhorn Stadtteil von Hamburg. In den 1920er-Jahren wurde unter Federführung von Fritz Schumacher in Langenhorn eine später nach ihm benannte Gartensiedlung mit Häusern für einige Tausend Arbeiter angelegt. Diese war nach 1933 eines der Zentren des anti-nationalsozialistischen Widerstandes vor allem der KPD aber auch der SPD. Nördlich der Siedlung wurde im Dritten Reich eine Waffen-SS-Kaserne angelegt.
In den Sechzigerjahren erhielt Langenhorn ein neues Zentrum: Am 13. April 1965 wurde das Einkaufszentrum Langenhorner Markt, im selben Jahr auch der dortige Wochenmarkt eröffnet.
Der größte Sportverein in Langenhorn ist der SC Alstertal-Langenhorn, der unter anderem die größte Fußballsektion (98 Mannschaften) in ganz Hamburg besitzt. Die erste Fußball-Herrenmannschaft spielt derzeit (2007/08) in der Bezirksliga Nord und schaffte dort als Aufsteiger einen sicheren Mittelfeldplatz.
An der Hohen Liedt im Norden Langenhorns betreibt der Hamburger Turnerbund von 1862 das Naturbad Kiwittsmoor. Dieses Freibad, das mit unbeheiztem Dunkelwasser aus einem eigenen Brunnen gespeist wird, wurde bereits 1934 eröffnet.